„Eine tolle, lehrreiche Saison“
Vivien ist stolz auf das Gelernte und will nach dem Wintertraining angreifen.
Ein riesiges Dankeschön richtet Vivien nach Abschluss ihrer ersten Saison als Rennfahrerin im ADAC-Polo-Cup an alle Sponsoren, Förderer, Partner und Gönner.
Sie habe in diesem Jahr „unendlich viele Erfahrungen gemacht, Tausende Eindrücke gesammelt und eine Menge Menschen kennengelernt“, sagte die 18- Jährige in dieser Woche. „Ohne die Unterstützung der Genannten wäre das alles nicht möglich gewesen“, zeigte sie sich tief beeindruckt. Als das Wichtigste bezeichnete sie jedoch den Rückhalt ihrer Familie in den abgelaufenen Monaten und in Zukunft. Nicht zuletzt ihr Vater und Betreuer habe viel Freizeit geopfert, um ihr die Teilnahme an der Rennserie zu ermöglichen. Auch die Firma Volkswagen schließt Vivien in ihren Dank ein. „Eine tolle, lehrreiche Saison“ habe ihr das Team ermöglicht.
Rückblick:
Bereits nach wenigen Rennen hat Vivien die Höhen und Tiefen eines Lebens im Rennsport leibhaftig erlebt. Dem Totalausfall in Oschersleben, als Vivien bereits im Qualifying ihren Wagen abstellen musste, folgte der 3. Platz in der Rookie-Wertung auf dem Lausitz-Ring mit einem 14. Rang im Gesamtklassement.
Gefordert wurde Vivien auch durch einige Auftritte auf dem medialen Parkett, die sie nach Meinung vieler Experten sehr gut gemeistert habe. Der DTM-Präsentation in Düsseldorf folgten Auftritte bei der großen Pressekonferenz in Hockenheim, Radio- und Zeitungsinterviews, zuletzt gar eine Fernsehreportage. Der fünfte Platz in der Rookie-Gesamtwertung, den sie im letzten Rennen am Hockeinheimring erkämpfte, war schließlich der Lohn für ihren fahrerischen Einsatz, über den Beobachter sagen, er sei noch ausbaufähig.
Gerade dieser Punkt wurmt Vivien selbst am meisten: „Ich habe die Hoffnung, dass ich das Gelernte in der kommenden Saison noch besser umsetzen kann“, sagt sie zuversichtlich. „Fahrerisch und technisch hat Vivien einen riesigen Sprung gemacht, aber es reicht noch nicht, um vorne mitzufahren“, urteilt Viviens Vater Reiner Volk über den Leistungsstand seiner Tochter. Die männlichen Kontrahenten seien an den Rennwochenenden schneller an dem Punkt, an dem man sein muss, um Erfolge zu feiern. Viele der Rivalen seien Mechatroniker und hätten jeden Tag mit Autos zu tun. Als angehende Erzieherin habe Vivien diese Möglichkeit nicht.
Vorausblick:
Viviens Traum ist es dennoch – das bestätigte sie in dieser Woche – eines Tages Profi-Rennsportlerin zu sein. Schließlich seien auch in der aktuellen DTM-Serie Frauen als Werksfahrerinnen am Start.
Bis es soweit ist, muss Vivien weiterhin viel arbeiten. Im Fahrerfeld hat sie inzwischen Freundschaften geschlossen und sich Respekt erarbeitet. In der kommenden Saison geht sie allerdings nicht mehr als Rookie an den Start, sondern gehört sozusagen schon zu den „alten Hasen“. Anfang Dezember steht die Fahrerpräsentation an, ehe es im April am Hockenheimring wieder los geht. „bis jetzt war jedes Rennwochenende ein Highlight für sich“ sagt die 18-Jährige und freut sich schon auf das Frühjahr. Darauf dürfen sich dann auch ihre Fans, Gönner, Unterstützer, Förderer und Sponsoren freuen.
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