Mit Frauenpower und schwächstem Auto auf Platz vier
Rubrik: Top News, AktuellesAls einzige Frau und mit dem leistungsschwächsten Auto fuhr Vivien Volk am 8. und 9. Oktober beim 40. ADAC Rheintal-Rundstreckenrennen auf dem Hockenheimring als Gaststarterin zwei Mal auf Rang vier.
„Mir war von Anfang an bewusst, dass ich hier nicht um den Sieg fahre“, erklärt die 20jährige, aber trotzdem habe sie das Rennen ernst genommen. Vor allem stand der Trainingseffekt im Vordergrund. „Weil sie nicht alle Rennen mitgefahren ist, war Vivien als Gaststarterin dabei“, erklärt ihr Vater Reiner Volk – es sei vor allem darum gegangen „Kilometer zu machen“.
Alle 50 Fahrzeuge starteten zusammen und nach den Läufen wurden die Fahrer jeweils in ihren Klassen gewertet. Für Vivien bedeutete das in der Klasse „bis 2000 Kubikzentimeter“ beide Male Platz vier. Zwar hat Vivien nur 1600 Kubikzentimeter unter der Haube und hatte somit das leistungsschwächste Auto in ihrer Klasse, „aber eine andere Klasse gibt es nicht“, erklärt Reiner Volk.
Aber die Platzierung ist für die Rennfamilie zweitrangig. Viele Gönner, die beim Renntaxi-Tag (Verlinkung) schon selbst Rennluft geschnuppert haben, waren wieder zum Hockenheimring gepilgert, um Vivien auf ihrer Heimstrecke zu unterstützen.
Aber sie wurde nicht nur live unterstützt, sondern bereits im Vorfeld. Da solche Rennen nicht nur Startgebühr kosten, sondern auch Benzin und Reifen, galt es Sponsoren und Gönner zu animieren, um der Speyererin dieses Rennen zu ermöglichen.
Christian Trauth, Geschäftsführer von Koentra Design, animierte durch sein unermüdliches Engagement innerhalb von wenigen Tagen Gönner, die Vivien den Start finanziell ermöglichten. „Ein ganz großes Dankeschön an Christian und die Sponsoren – ohne Euch wäre das alles nicht möglich“, freuten sich Vivien.
DANKE CHRISTIAN!!!














