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25.10.2011

Pech für Vivien Volk bei den vorletzten Rennen der Saison 2011 in der Hankook Cup- und Tourenwagen Trophy auf dem Nürburgring

Kategorie: Aktuelles

Nürburgring. Für den Endspurt in der Saison 2011 in der Hankook Cup- und Tourenwagen Trophy hatte sich Vivien Volk viel vorgenommen. Schließlich fanden den Rennen 9 und 10 auf dem Kurzversion des Nürburgrings – für die junge Speyrerin also auf bekanntem Terrain statt. Doch es sollte anders kommen: Technische Probleme an ihrem grünen Fiesta verhinderten ein besseres Ergebnis.

Hoch motiviert war Vivien Volk am Freitag zum ersten Zeittraining an den Nürburgring gereist. Sie hatte sich zum Ziel gesetzt, ihren ersten Sieg in der Saison 2011 in der Hankook Cup- und Tourenwagen Trophy einzufahren. Doch es sollte ganz anders kommen.
Schon in diesem Zeittraining bekam die junge Speyrerin mit ihrem kleinen grünen Fiesta Probleme technischer Art. Die Pumpe der Servolenkung hatte ihren Geist aufgegeben und die Flüssigkeit tropfte auf die Bremsanlage. So hatte Vivien Volk arg zu kämpfen ihren grünen Renner auf der Bahn zu halten. Am Ende musste sich die junge Speyrerin mit einem enttäuschenden 24. Startplatz für das Rennen Nr. 9 am Sonntagmorgen zufrieden geben.

Das Pech der jungen Speyrerin sollte sich dann aber auch im zweiten Zeittraining für das Rennen Nr. 10 am Samstagmittag fortsetzen. Das Problem mit der Pumpe an der Servolenkung konnten helfende Hände inzwischen beheben und es sah nach einem kurzen Check aus, als wäre das Auto so fit, wie seine Rennfahrerin.
Als der Ford jedoch zum Zeittraining die Box verlassen sollte, startete der Motor nicht. Die Ursache war zwar schnell gefunden – die Benzinpumpe bekam keinen Strom – dennoch begann in der Box hektische Betriebsamkeit und die Minuten vergingen. Zu allem Übel fing es auch noch heftig an zu regnen.
Nachdem nette Kollegen aus der Nachbarbox den Fehler mit der Benzinpumpe notdürftig reparieren konnte, blieb Vivien Volk lediglich nur noch gut 10 Minuten eine gute Zeit für einen guten Starplatz einzufahren – allerdings bei den Wetterbedingungen unmöglich, so das sie sich auf dem letzten Startplatz im Feld wieder fand: „Das Qualifying gestern war schon wegen der kaputten Servopumpe alles andere als gut …. Jetzt das mit der Benzinpumpe ohne Strom … Bei den Wetterbedingungen eine schnelle Runde hinzulegen in den letzten Minuten war unmöglich ohne zu riskieren von der Strecke zu fliegen und in den Leitplanken zu landen!“, sagte eine enttäuschte Vivien Volk nach dem zweiten Zeittraining und fügte hinzu: „Jetzt muss ich das beste daraus machen, aber es wird sehr schwer!“.

Die Rennen 9 und 10 wurden am Sonntagmorgen und am Sonntagnachmittag ausgetragen. Das Rennen 9 startete unter nassen Bedingungen und zunächst sah es auch so aus, als würden sich diese Bedingungen während der Renndistanz nicht ändern. Deshalb entschied sich Vivien Volk auf Regenreifen zu starten, was sich im Nachhinein als Fehler herausstellen sollte.

Schon in der vierten Runde des Rennens hörte der Regen auf und die Strecke trocknete mehr und mehr ab. Erneut musste Vivien Volk kämpfen und sich immer wieder nasse Stellen auf der Strecke suchen um die Regenreifen abzukühlen. „Dadurch dass die Strecke immer trockener wurde, ließen meine Reifen nach. Mehr als der 16.  Gesamtrang war nicht drin …!“, sagte die junge Speyrerin nach dem Rennen Nr. 9. In der Klasse für Fahrzeuge bis 1600 ccm belegte Vivien Volk den dritten Platz.

Beim Rennen Nr. 10 der Saison, welches am Nachmittag gestartet wurde musste Vivien Volk vom letzten Startplatz starten. Damit war sie quasi Chancenlos an ihre Kontrahenten in ihrer Klasse 14 heranzukommen. Immerhin beendete Vivien Volk das Rennen auf dem 19. Gesamtrang, der erneut einen dritten Platz in der Klasse der Fahrzeuge bis 1600 ccm bedeutete.

Das Fazit von Vivien Volk nach diesem Wochenende fiel entsprechend ernüchternd aus: „Ich bin froh das dieses Wochenende endlich vorbei ist…. Da kamen wohl zu viele Pleiten und Pannen zusammen!“, resümierte die junge Speyrerin kurz.

Das letzte Rennen der Saison findet vom 21. bis 23. Oktober ebenfalls auf dem GP-Kurs des Nürburgrings statt.

Text: Natascha Theisen, Redaktionsbüro Theisen


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