Vivien Volk: Einzelansicht

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11.04.2013

Punktlandung! Ein Wochenende nach Maß!

Kategorie: Aktuelles, Presse, Top News

Mit einem vielversprechenden ersten Training und unvorstellbarem Reglement-Chaos im zweiten Training ging Vivien Volk (22 / Stuttgart) in beide Rennen der DMV TCC am vergangenen Wochenende. Dabei verpasste sie einmal nur denkbar knapp das Podium, beim zweiten Rennen stand sie drauf.

Vivien Volk ging am vergangenen Wochenende erstmalig in der DMV TCC an den Start. Die 22jährige Erzieherin lieferte ein echtes Husarenstück und fuhr im zweiten Rennen prompt auf den zweiten Platz. „So kann’s weitergehen“, meinte sie augenzwinkernd nach dem Rennen.

Nach einem hervorragenden fünften Platz im ersten Rennen setzt die 22jährige Rennfahrerin Vivien Volk im zweiten Rennen der DMV TCC noch eins drauf und fährt auf den zweiten Rang der Klasse. „Den Pokal haben wir uns mit reibungsloser Teamarbeit verdient – ohne meine Jungs hätte ich das Podest nicht erreicht“, so die Rennfahrerin nach ihrem ersten Einsatz in der DMV TCC.

Die trockene Kälte am Hockenheimring schien weder Vivien Volk noch deren Team oder das Auto zu beeindrucken. Alles lief wie am Schnürchen beim ersten Rennen der DMV Touringcar Challenge (DMV TCC), bei dem die Läufe eins und zwei ausgetragen wurden. Die ersten Kilometer im freien Training waren vielversprechend und wurden vom Team zur Detailabstimmung besonders im Fahrwerksbereich des Seat Leon Supercopa genutzt. Die Arbeit zahlte sich schon wenig später in der Qualifikation für Rennen eins aus: Mit einer Zeit von 1:56 Minuten stellte sie den fast 400 PS starken Seat auf Startplatz fünf von acht in der Klasse 3 startenden Fahrzeugen. Als „Serien-Neuling“ eine großartige Leistung, die von der Konkurrent entsprechend gewürdigt wurde. Die Qualifikation für Rennen zwei lief indes alles andere als optimal: Eingekeilt zwischen GT3-Boliden geriet Vivien mit ihrem Seat in eine Lautstärkenmessung und wurde via Flaggenzeichen vom Training disqualifiziert. Zu Unrecht - wie sich später herausstellte, denn im Pulk der stärkeren Autos gefangen, konnte von den Offiziellen nicht ausgemacht werden, welches Fahrzeug die Lautstärkengrenze überschritten hatte. Als es zur endgültigen Klärung des Vorfalls kam, war das Training gelaufen; Vivien jedoch - bis dahin drei gedrehten Runden beraubt - musste das zweite Rennen vom letzten Startplatz der Klasse und des gesamten Feldes angehen. Eine entsprechende Entschuldigung des Rennleiters erfolgte zwar auf dem Fuße, brachte der Rennfahrerin jedoch keine bessere Ausgangsposition.

Reichlich Glück und viel Können
Das erste Rennen lief für Vivien Volk verhältnismäßig unspektakulär: Sie spulte binnen 30 Minuten Renndauer 16 Runden ab und konnte ihre Rundenzeit im Vergleich zum ersten Training deutlich senken. Gleichzeitig wehrte sie gekonnt die Angriffe der Verfolger ab, festigte den fünften Rang der Klasse und schob sich Runde um Runde im Gesamtklassement weiter nach vorne, um am Ende den 36. Platz von knapp 50 Startern einzufahren.
Im zweiten Rennen musste die Erzieherin das Feld von hinten aufrollen: Vom letzten Startplatz der Klasse und des gesamten Feldes begann sie eine wahrhaft furiose Aufholjagd. Bereits nach wenigen Runden wurde sie auf Rang fünf der Klasse geführt, rutschte einen weiteren Platz nach vorne, als der vor ihr fahrende Gegner ausschied und konnte direkt im Anschluss Rang drei mit einem fairen und gleichzeitig sehenswerten Überholmanöver erkämpfen. Dann war ihr das Glück hold, denn die um Rang zwei und drei kämpfenden Kontrahenten rammten sich gegenseitig von der Strecke, wodurch Vivien Volk den zweiten Platz erbte. Kurz vor Rennende hatte das Team jedoch noch eine Schrecksekunde zu überstehen: Der Fahrer eines deutlich schnelleren Wagens überschätzte sich und versetzte Vivien Volk einen deftigen Rempler. Gekonnt fing sie ihren ins Schlingern geratenen Rennwagen ab und fuhr mit dem nun waidwunden Auto ihr Rennen zu Ende. Nach 30 Minuten stand fest: Vivien Volk holte in ihrem zweiten Rennen bei der DMV Touring Car Challenge den zweiten Platz und ihren ersten Pokal.

Stimmen nach den Rennen
Reiner Volk, Teamchef und Manager
„So gut die Auftaktveranstaltung für uns begann – die Querelen der falschen Lautstärkenmessung haben uns, vor allem aber Vivien, hart zugesetzt. Ratlos, tatenlos und sprachlos mussten wir ansehen, wie uns ein eventuell guter Startplatz genommen wurde. Dass wir am Ende Platz fünf und zwei eingefahren haben, ist eine Leistung des gesamten Teams und der besonnenen und dennoch schnellen Fahrweise von Vivien. Bis auf diesen Vorfall waren wir mit den Ergebnissen durchaus zufrieden. Ohne die Ausfälle der Klassengegner wäre der zweite Rang nicht möglich gewesen, realistisch ist in diesem Starterfeld ein dritter Platz, was angesichts unserer materiellen Unterlegenheit schon sehr gut ist. Unser aufgestocktes Team hat reibungslos funktioniert und erstmals seit wir im Rennsport unterwegs sind, konnte ich meine eigentlichen Aufgaben als Teammanager wahrnehmen und mich mehr um Vivien kümmern. Ich bin überzeugt, dass Vivien noch schneller fahren kann, sie muss nun an sich arbeiten und den Seat noch mehr ausquetschen. Gleichzeitig hoffe ich, durch diesen Erfolg mehr Sponsoren gewinnen zu können, denn die Saison ist noch nicht zu 100 Prozent gesichert. Danke an Straub Catering die mit ihren Kochkünsten die gesamte Mannschaft versorgt und damit bei Laune gehalten haben.“


Vivien Volk, Fahrerin
„Die Vorwürfe der Rennleitung wegen angeblicher Lautstärkenüberschreitung haben mich schon arg durcheinander gebracht. Gleichzeitig war ich extrem nervös in einem solch starken Starterfeld zu starten. Die Angst wurde mir rasch von den anderen Fahrern genommen: Alle sind extrem umsichtig unterwegs, Linien werden gehalten, Gewaltaktionen vermieden und beim Überrunden wird auch schon mal bis zur nächsten Geraden gewartet. Rennen eins war komplett ohne Überraschungen, mit Ausnahme meiner persönlich schnellsten Runden. Rennen zwei war dann schon mit mehr Adrenalin gefüllt: Vor bis auf Rang zwei, einen deftigen Rempler erhalten und ins Ziel gezittert. Der Fahrer hat sich sofort bei mir entschuldigt – das spricht für die Professionalität der Serie. Danken will ich in erster Linie unseren Mechanikern und Helfern, die meinen Vater und mich enorm entlastet haben. Robin Volk, Christian Wiener, Eduard Strebel, Marcus Dantin, Tomy Sabezko und Andreas Kern – ihr wart super! Vielen, vielen Dank! Ich freue mich nun gemeinsam mit der Mannschaft auf das nächste Rennen am Nürburgring. Zuvor werde ich jedoch mit meinem Lebensgefährten Philipp Eng, der erfolgreicher Rennfahrer ist, die Onboard-Aufnahmen auswerten, um noch die ein oder andere Sekunde zu finden.“

Das Rennwochende in Zahlen (Starter gesamt 48)
Rennen 1
Startplatz Klasse 3: 5 von 8
Startplatz Gesamt: 40
Platzierung Klasse 3: 5
Platzierung Gesamt 36
Runden: 16
Schnellste: 1:55:340 Minuten
Durchschnittsgeschwindigkeit: 137,99 km/h

Rennen 2
Startplatz Klasse 3: 7 von 7
Startplatz Gesamt: 46
Platzierung Klasse 3: 2
Platzierung Gesamt: 30
Runden: 16
Schnellste: 1:56:270 Minuten
Durchschnittsgeschwindigkeit: 137,55 km/h

Rennen zwei mit den Läufen drei und vier findet am 19. und 20. April 2013 auf dem Nürburgring statt.
Text: Redaktionsbüro Meuren
Fotos: privat
Stand: April 2013
Fehler und Irrtümer vorbehalten


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