Vivien Volk: Einzelansicht

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02.08.2012

Erste Schritte auf neuem Auto

Kategorie: Top News, Aktuelles

Am kommenden Wochenende startet das vierte Rennen der „Hankook Cup&Tourenwagen Trophy“ mit den Läufen sieben und acht mit jeweils rund 50 Startern im Feld. Mittendrin: Vivien Volk, die erstmals in dieser Saison mit einem neuen Auto an den Start geht.

Die 22jährige Erzieherin Vivien Volk fiebert dem kommenden Wochenende entgegen: Endlich darf sie zeigen, wozu sie mit ihrem neuen Rennauto unter echten Rennbedingungen fähig ist.Heißauf ihren Einsatz ist sie auch wegen der langen, unfreiwilligen Pause zwischen dem letzten und dem nun im belgischen Zolder anstehenden Rennen.Beim ersten Lauf in Hockenheim bin ich noch auf dem Fiesta gestartet, konnte mich im Feld und der Klasse behaupten, fiel dann aber mit einem kapitalen Motorschaden aus, erklärt Vivien Volk rückblickend. Die anstehende EntscheidungReparatur oder Fahrzeugwechselwurde dem Team, das unter der Leitung von Vater Reiner Volk arbeitet, von einem Gönner abgenommen. Vivien:Der Sponsor war beim Ausfall live dabei und konnte das Drama verfolgen. Zur gleichen Zeit hatte er sein eigenes Auto, einen Seat Leon Supercopa in der Werkstatt meines Vaters zur Reparatur. Kurzentschlossen überließ er mir das Fahrzeug.Ab diesem Zeitpunkt standen der schnellen Renn-Amazone zwei Liter Hubraum und rund 400PS zur Verfügung. Dann jedoch ein weiterer Rückschlag im Team: Vater Reiner erkrankte, die Genesung nahm lange Zeit in Anspruch, so dass weder am Fahrzeug gearbeitet noch die Saison sinnvoll geplant werden konnte. Erst im Sommer, nach langer Genesungsphase des Teamchefs, war es dem Team möglich, den Rennwagen fertig zu stellen und erste Testkilometer in Hockenheim abzuspulen. Vivien freundete sich auf Anhieb mit dem rassigen Spanier an, lieferte eine schnelle Rundenzeit nach der anderen ab.Es waren, so resümiert sie die Testfahrten,nur ein paar Details, die verändert werden mussten. Im Wesentlichen nahm die Gewöhnungsphase an das Auto die meiste Zeit in Anspruch. Deutlich mehr Motorleistung, bissigere Bremsen, ein sequentielles Getriebe und eine spürbar direktere Lenkung fordern eine Menge Übung und noch mehr Konzentration.

Ziel: Die ersten fünf

Die Zeit, um sich an das Auto zu gewöhnen, reichte nur für einen Test auf dem badischen Traditionskurs, nahe ihrer Heimatstadt Speyer. Um den Anforderungen körperlich gewachsen zu sein, absolvierte sie ein strenges Fitnessprogramm, das die heutige Wahl-Stuttgarterin neben ihrer Arbeit arg in Anspruch nahm.Neben ausgewogener Ernährung war es vor allem Ausdauersport, Koordinationsübungen und Kräftigung der bei Rennfahrern stark beanspruchten Muskulaturbeispielsweise der im Nackenbereich, so Vivien zu ihrem Fitnessprogramm. Zur Seite stand ihr unentwegt Philipp Eng, Lebensgefährt und Profi-Rennfahrer im Porsche-Carrera Cup sowie in der ADAC-GT Masters. Er habe, so beschreibt sie ihre Vorbereitung weiter, sie immer wieder zum Sport animiert, zur Höchstleistung getrieben, ihr Mut gemacht.Körperlich bin ich absolut fitjetzt gilt zu hoffen, dass der Wagen hält und die Strategie aufgeht, so Vivien zum ersten Rennen auf ihrem neuen Auto.

Zwei Rennen hat sie am kommenden Wochenende zu bestreiten: Am Samstag sind zunächst zwei Trainingsläufe zu absolvieren, am Sonntag folgen binnen 3,5h Stunden zwei separat gewertete Rennen.Im gesamten Feld starten etwa 50 Autos, in meiner Klasse sind es zehn Teilnehmer. Erste Ziel ist schadloses Ankommen in beiden Rennen, zweites Ziel ist ein Platz unter den ersten fünf in der Klasse.Unter den Konkurrenten in der Klasse wassergekühlter Fahrzeuge über drei Liter Hubraum sind definitiv keine AnfängerVivien die erste Rennschritte auf ihrem Seat unternimmt hat ein deutlichesErfahrungs-Manko, was ihr bewusst ist und daher ihre Erwartungen nicht zu hoch ansetzt. Teamchef und Vater Reiner Volk ergänzt, dass:wir in erster Linie weitere Erfahrungen mit dem Auto sammeln wollen, dass Vivien sich noch mehr an den Wagen gewöhnt und ihn kennen lernt. Wir fahren natürlich Rennen um zu gewinnen, sehen den Rest der Saison aber als Test für das Jahr 2013, wo wir richtig angreifen wollen. Eins wollen wir nicht versäumen: Wir danken den Sponsoren, Unterstützern und Gönner, dass sie uns auch während der langen, unfreiwilligen Pause treu geblieben sind. Ohne sie wäre an einen Start in Zolder nicht zu denken.


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